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Termine: 
Freitag, 20. November 2009 // 20 UhrSamstag, 28. November 2009 // 20 Uhr
Lageplan: 
Das Zirkuszelt Shake befindet sich direkt zwischen Ostbahnhof und O2-World, Am Postbahnhof 1 (vor dem Wasserturm).Zufahrt mit dem Auto von der Mühlenstr. Zugang zu Fuß von der Straße der Pariser Kommune.
Eintritt:
9,- / 6,-
Karten:
tickets@grenzkultur.net  oder  030 / 290 47 84-0

Termine:

Freitag, 20. November 2009 // 20 Uhr
Samstag
, 28. November 2009 // 20 Uhr

Lageplan:

Das Zirkuszelt Shake befindet sich direkt zwischen Ostbahnhof und O2-World, Am Postbahnhof 1 (vor dem Wasserturm).
Zufahrt mit dem Auto von der Mühlenstr. 
Zugang zu Fuß von der Straße der Pariser Kommune.

Eintritt:

9,- / 6,-

Karten:

tickets@grenzkultur.net oder 030 / 290 47 84-0

Es stimmt, diese Welt, in der wir kaum noch Luft bekommen,Flößt uns nur noch deutlichen Ekel ein,Den Impuls zu fliehen, ohne uns auszahlen zu lassen,Und die Überschriften in den Zeitungen lesen wir nicht mehr.
Es scheint:Wir möchten jene eigentümliche Moral zurückerlangen,Die das Leben bis zur letzten Stunde heilig werden ließ.
Und doch - Wir möchten etwas wie eine Art Treue,Wie ein Geflecht aus süßen Abhängigkeiten,Etwas, das über das Dasein hinausgeht und es birgt;Wir können nicht mehr leben fernab der Ewigkeit.

Es stimmt, diese Welt, in der wir kaum noch Luft bekommen,
Flößt uns nur noch deutlichen Ekel ein,
Den Impuls zu fliehen, ohne uns auszahlen zu lassen,
Und die Überschriften in den Zeitungen lesen wir nicht mehr.

Es scheint:
Wir möchten jene eigentümliche Moral zurückerlangen,
Die das Leben bis zur letzten Stunde heilig werden ließ.

Und doch -
Wir möchten etwas wie eine Art Treue,
Wie ein Geflecht aus süßen Abhängigkeiten,
Etwas, das über das Dasein hinausgeht und es birgt;
Wir können nicht mehr leben fernab der Ewigkeit.

Es wäre ein merkwürdiges Haus, in dem die Bewohner verzweifelt immer wieder versuchen, gegen das Chaos anzukämpfen, ein ewiger hoffnungsloser Kampf. Und zugleich ist dieses Chaos der eigentliche Trost in dieser Welt trauriger Hunde, Könige und Clowns, der endlosen Listen und Wiederholungsschleifen. Denn nur in diesem Chaos kann man die poetischen Momente der Ruhe wirklich verstehen. Dann kommen Götter auf die Erde und für einen Augenblick scheint alles gut. Bis sie im  nächsten Moment schon betrunken und grölend durch die Straßen ziehen - kein’ Deut besser als die Menschen.

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Freitag, 20. November 2009 // 20 UhrSamstag, 28. November 2009 // 20 Uhr
Lageplan: 
Das Zirkuszelt Shake befindet sich direkt zwischen Ostbahnhof und O2-World, Am Postbahnhof 1 (vor dem Wasserturm).Zufahrt mit dem Auto von der Mühlenstr. Zugang zu Fuß von der Straße der Pariser Kommune.
Eintritt:
9,- / 6,-
Karten:
tickets@grenzkultur.net  oder  030 / 290 47 84-0

Termine:

Freitag, 20. November 2009 // 20 Uhr
Samstag
, 28. November 2009 // 20 Uhr

Lageplan:

Das Zirkuszelt Shake befindet sich direkt zwischen Ostbahnhof und O2-World, Am Postbahnhof 1 (vor dem Wasserturm).
Zufahrt mit dem Auto von der Mühlenstr. 
Zugang zu Fuß von der Straße der Pariser Kommune.

Eintritt:

9,- / 6,-

Karten:

tickets@grenzkultur.net oder 030 / 290 47 84-0

Es stimmt, diese Welt, in der wir kaum noch Luft bekommen,Flößt uns nur noch deutlichen Ekel ein,Den Impuls zu fliehen, ohne uns auszahlen zu lassen,Und die Überschriften in den Zeitungen lesen wir nicht mehr.
Es scheint:Wir möchten jene eigentümliche Moral zurückerlangen,Die das Leben bis zur letzten Stunde heilig werden ließ.
Und doch - Wir möchten etwas wie eine Art Treue,Wie ein Geflecht aus süßen Abhängigkeiten,Etwas, das über das Dasein hinausgeht und es birgt;Wir können nicht mehr leben fernab der Ewigkeit.

Es stimmt, diese Welt, in der wir kaum noch Luft bekommen,
Flößt uns nur noch deutlichen Ekel ein,
Den Impuls zu fliehen, ohne uns auszahlen zu lassen,
Und die Überschriften in den Zeitungen lesen wir nicht mehr.

Es scheint:
Wir möchten jene eigentümliche Moral zurückerlangen,
Die das Leben bis zur letzten Stunde heilig werden ließ.

Und doch -
Wir möchten etwas wie eine Art Treue,
Wie ein Geflecht aus süßen Abhängigkeiten,
Etwas, das über das Dasein hinausgeht und es birgt;
Wir können nicht mehr leben fernab der Ewigkeit.

Es wäre ein merkwürdiges Haus, in dem die Bewohner verzweifelt immer wieder versuchen, gegen das Chaos anzukämpfen, ein ewiger hoffnungsloser Kampf. Und zugleich ist dieses Chaos der eigentliche Trost in dieser Welt trauriger Hunde, Könige und Clowns, der endlosen Listen und Wiederholungsschleifen. Denn nur in diesem Chaos kann man die poetischen Momente der Ruhe wirklich verstehen. Dann kommen Götter auf die Erde und für einen Augenblick scheint alles gut. Bis sie im  nächsten Moment schon betrunken und grölend durch die Straßen ziehen - kein’ Deut besser als die Menschen.

About:

Eine Musik-Tanz-Theater Produktion im Zirkuszelt Shake am Ostbahnhof

Freitag, 20. November 2009 / 20 Uhr (Premiere)

Samstag, 28. November 2009 / 20 Uhr

Es gibt Momente im Leben, da kommt es einem so vor, als hätte man nur eine Viertelstunde lang gelebt. Man sucht nach einer Art Pokertrick, nach einer List, um das Spiel gegen die Zeit zu gewinnen, doch die Zeit kennt kein Mitleid mit uns.

Sechs Personen geben sich mit dieser Situation nicht zufrieden. Sie treten ein in das Spiel mit der Zeit und machen sich gleichzeitig auf die Suche nach einem magischen Ort, an dem die Ewigkeit wohnt, an dem das Wort ein Gesang ist, das Gehen ein Tanz. Die Sehnsucht nach einem verlorenen Paradies, nach einer Welt, die nicht im Meer der Hoffnungslosigkeit ertrinkt, ist größer, und doch endet diese Suche oftmals in der unerträglichen Ordnung der Normalität. Es entsteht eine irreführende Versuchsanordnung, die den Musiker zum Tanzen bringt, den Tänzer zum Schauspielen verführt, und den Schauspieler außerordentlich musikalisch macht. Die vorliegende Situation ist keine Bloßstellung von Unsicherheit, sondern der Versuch alle Anforderungen über Bord zu werfen und sich in den Zustand der Leere und des Unvorhersehbaren zu begeben. An diesem Extrempunkt lassen wir alles, was wir sein sollen, immer wieder spielen müssen, hinter uns, und vielleicht sind wir genau in diesen trügerischen Momenten dem einzigartigen Glück besonders nahe. -

Es ist Zeit, lockerzulassen.

Mit Texten von Michel Houellebecq

Konzept und Künstlerische Leitung:

Hans Block

Mit:

Felicitas Conrad, Gregor Fuhrmann, Alexander Höchst, Marei Lutzer, Elisabeth Ruhe

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